CVJM Wahlbach

Jahresfest EG und CVJM: 

Grenzen überwinden

Ein buntes und abwechslungsreiches Jahresfest feierte die Evangelische Gemeinschaft und der CVJM Wahlbach am zweiten Maiwochenende. Am Sonntag hatten die Vereine zu einem Festgottesdienst unter dem Motto „Grenzen überwinden“ in die Mehrzweckhalle eingeladen. Als Prediger war in diesem Jahr Klaus Schmidt, Direktor der Evangelischen Gesellschaft für Deutschland, eingeladen. In einer anschaulichen Predigt forderte er die Gemeinde auf, Grenzen zu überwinden und stellte heraus, wie wichtig eine große Vielfalt sei.

In seiner Predigt ging Klaus Schmidt auf das Thema detaillierter ein: zu Beginn stand seine Aussage, dass wir als Christen das weltweit beste und größte Integrationsangebot haben. Denn unser Glaube lädt Menschen aus anderen Kulturen und mit anderen Überzeugungen ein. Auch Jesus hat sich seine Jünger aus den verschiedensten Lebensbereichen zusammengesucht. Unter seiner Gefolgschaft waren Fischer, aber auch ein Zöllner zu finden. Manche kamen aus armen Verhältnissen, andere waren wohlhabend. Unter ihnen war ein Jünger, der Jesus später verleugnen sollte, und einer, der ihn verriet. Die Jünger hätten unterschiedlicher nicht sein können und dennoch gehörten sie zu Jesus Kreis aus Vertrauten.

Auch in unseren Gemeinden gibt es Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensentwürfen, Vermögensverhältnissen, Begabungen und Glaubensvorstellungen. Aber wenn Jesus unser Mittelpunkt ist und bleibt, können alle diese Unterschiede und Grenzen überwunden werden.

Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgten der Posaunen- und der Gemischte Chor sowie der Männerchor Burbach/Wahlbach. Den Abschluss des Wochenendes bildete das mittlerweile traditionelle gemeinsame Mittagessen in der Halle, zu dem sich noch zahlreiche Besucher einladen ließen und dabei die Gemeinschaft in der Halle genossen.

Einen Tag zuvor konnten die Besucher im Vereinshaus die große Vielfalt, die in der Gemeinde steckt, hautnah erleben. Denn in verschiedenen Wettkämpfen traten kleine gegen große Teilnehmer gegeneinander an und präsentierten dabei ihre unterschiedlichen Talente und Fähigkeiten. Heraus kam ein spannendes und abwechslungsreiches Programm.

So mussten zum Beispiel verschiedene Knoten mit verbundenen Augen ertastet werden. Eine der wenigen Disziplinen, die die „Großen“ gewannen. Bei einem weiteren Spiel wurden nur kleinere Passagen von klassischen Jungscharliedern vorgegeben und die Teilnehmer mussten daraus den Titel ableiten. Dieser Punkt ging klar an die „Kleinen“. Auch beim „Zauberwürfel“, bei dem die zwei Kontrahenten einen Zauberwürfel im direkten Duell gegeneinander lösen mussten. Wobei die Siegerin unter zwei Minuten blieb und dem Team „Klein“ einen weiteren Sieg bescherte.

Was beim CVJM natürlich nicht fehlen darf, ist das Fahrrad. So mussten zwei Gegner in einem abgesteckten Feld möglichst lange mit dem Fahrrad stehen bleiben, ohne einen Fuß aufzusetzen. Eine klassische Fahrradrallye-Disziplin. Auch das Duell entschieden die „Kleinen“ zu ihren Gunsten. Ebenso wie das Torwandschießen, Memory oder Bottle Flip, wobei man eine leicht gefüllte Plastikflasche schleudern und auf dem Boden zum Stehen bekommen muss. Einen weiteren Ehrenpunkt sicherten sich die „Großen“ am Hauklotz, wo Nägel mit möglichst wenig Schlägen versenkt werden mussten.

Zu einem besonderen Wettkampf wurde die letzte Disziplin, das „Kunstfliegen“. Denn hier standen sich nicht nur klein gegen groß, sondern auch Drohne gegen Hubschrauber gegenüber, die auf Zeit einen Indoor-Parcours bewältigen mussten. Am Ende war die Drohne wendiger und verhalf den Kleinen zu einem weiteren Zähler. Als Sieger stand das Team, das am Ende sieben von neun Spielen gewann, allerdings vorher schon fest.